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Meldewesen

Das Meldewesen bildet das informationelle Rückgrat der deutschen Verwaltung. Im Sinne einer modernen Verwaltung haben Bund, Länder und Kommunen hier frühzeitig die Voraussetzungen für eine automationsgestützte Erledigung einer Vielzahl von Verwaltungsaufgaben geschaffen.

Seit dem Jahr 2007 erfolgt im Meldewesen der Datenaustausch deutschlandweit durchgehend elektronisch. Eine Standardisierung der entsprechenden XÖV-Datenmodelle (XMeld/XMeldIT) ermöglicht die automatisierte Verarbeitung der Daten.
Am Datenaustausch mit bundesweit mehr als 5.000 Meldebehörden, sowie Bundes- und vielen anderen Behörden nehmen auch die sächsischen Meldebehörden teil. Diese beliefern unter anderem das zentrale Sächsische Landesmelderegister täglich mit aktuellen Einwohnerdaten.

Der Freistaat Sachsen gewährleistet die sichere elektronische Kommunikation der einzelnen Behörden untereinander über verschiedene Netze. Dafür wird der Transport-Standard OSCI genutzt, der auf der Basis elektronischer Signaturen gesichert ist. Diese sichere Datenübermittlung erfolgt mit Hilfe des Deutschen Verwaltungsdiensteverzeichnisses (DVDV) über den sächsischen Intermediär.

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