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Aktuelle Meldungen

Vertragsunterzeichnung SVN 2.0

Grafik SVN 2.0

(© TSI/SID)

Der Geschäftsführer des Staatsbetriebes Sächsische Informatik Dienste, Dr. Sebastian Kiebusch, und der Geschäftsführer der Kommunalen Datennetz GmbH, Frank Schlosser, haben am 6. Dezember 2016 gemeinsam den Vertrag zum Leistungsbereich Infrastruktur für das Sächsische Verwaltungsnetz SVN 2.0 und das Kommunale Datennetz III unterschrieben. Vertragspartner ist die T-Systems International GmbH. Der Vertrag läuft über fünf Jahre und hat ein Finanzvolumen von 150 Millionen Euro. Er umfasst den Aufbau einer integrierten Netz-Infrastruktur und einer integrierten Dienste-Infrastruktur für die gesamte öffentliche Verwaltung im Freistaat Sachsen.

Der Vertrag beinhaltet die Netzinfrastruktur für 800 staatliche Behördenstandorte, 450 kommunale Standorte und 1.300 Schulen. So bietet das SVN 2.0 künftig auch Möglichkeiten, in den Schulen sichere W-LAN-Infrastrukturen aufzubauen. In das SVN 2.0 werden auch einheitliche Kommunikationsdienste für Web- und Videokonferenzen implementiert, was die Kommunikation der Behörden untereinander erleichtert. Zudem wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass auch die Kommunen ihre Telefonsysteme auf Voice-over-IP umstellen können.

Das Ende der Vertragslaufzeit von SVN 1.0 zum 31. März 2017 machte eine Ausschreibung für SVN 2.0 notwendig.

Drei weitere Lose für den Sprachdienst in das öffentliche Netz, den Internetanschluss sowie Mobiltelefonie befinden sich aktuell in der Vergabephase. Ein Abschluss der Vergabeverfahren wird im 1. Quartal 2017 erwartet.

Open Data Crunch Dresden 22. & 23. Oktober 2016

Bild Open Data Crunch Dresden

(© Landeshauptstadt Dresden I WTC)

Am Wochenende vom 22. bis 23. Oktober sind Bürger, Software-Entwickler, Daten-Unternehmer, Datenjournalisten usw. aufgerufen, im Wettstreit miteinander neue Anwendungen für Daten des Freistaats und der Stadt Dresden zu entwickeln. Neben Programmierern und Entwicklern sind auch Akteure mit interessanten Ideen oder Fragestellungen angesprochen, die in Teams gemeinsam an Lösungen arbeiten.

Veranstalter des Hackathons ist das Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen -  mit Unterstützung des Staatsbetriebes Sächsische Informatik Dienste (SID) – und dem Verkehrsverbund Oberelbe. Der sogenannte Open Data Crunch wird im Rahmen der "Datenspuren 2016" des Chaos Computer Clubs realisiert.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Möglichkeiten von Open Data aufzuzeigen, Daten zu analysieren, zu visualisieren, mit anderen Daten zu verknüpfen und Anwendungen zu entwickeln. Die besten Ergebnisse u.a. in den Kategorien beste Idee, beste Anwendung und beste Visualisierung werden von einer Jury ausgezeichnet und mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 7.000 Euro prämiert.

Folgende Daten können im Rahmen des Open Data Crunch u. a. genutzt und weiterverwendet werden:

  • Daten des Themenstadtplans der Landeshauptstadt Dresden und zugehörige Geodaten-Dienste
  • Daten des Freistaates Sachsen wie Statistiken, Daten zur Umweltqualität etc.
  • Schnittstelle zur Verbindungsauskunft des Verkehrsverbunds Oberelbe (VVO)

Die Bereitstellung der Daten ist ein Teilaspekt von Open Government. So soll die Transparenz erhöht, Teilhabe ermöglicht und Zusammenarbeit vereinfacht werden. Gleichzeitig werden neue Geschäftsmodelle für die Wirtschaft möglich.

Die Veranstaltung findet in den Technischen Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1, statt. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten ist die Teilnehmerzahl auf 30 Personen begrenzt. Es wird um Anmeldung bis 16. Oktober über die Internetseite www.dresden.de/odc2016 gebeten. Die verfügbaren Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

Entwickler bekommen die Möglichkeit Ihre Lösung für den Open Data Crunch auf Basis von IBM Bluemix zu realisieren. Sie bekommen einen kostenlosen Zugang zur Bluemix Plattform und werden von IBM Mitarbeitern vor und während des Events unterstützt.

Über den Hashtag #odcdd16 können sich Teilnehmer und Interessierte vernetzen und austauschen.

IT Service Management Forum 20. September 2016

Logo der PICTURE GmbH

Logo der PICTURE GmbH
(© Picture GmbH)

Am 20. September 2016 gastierte das IT Service Management Forum im Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste.

Mit Teilnehmern aus dem Sächsischen Staatsministerium des Innern, dem Sächsischen Polizeiverwaltungsamt, dem Staatsbetrieb Sachsenforst, von der T-Systems Multimedia Solutions GmbH und dem SID wurde ein interessanter Abend zum Thema „IT(IL) PICTURE. IT-Prozesse. Einfach. Machen.“ gestaltet.

Nach einem Vortrag von Hauptmann d. R. Volker Hindermann, M.Sc. & Ing. wurde das gesamte IT(IL)-Lösungspaket kompakt skizziert und im Kern die IT(IL) PICTURE-Bibliothek präsentiert sowie live demonstriert. Die anschließende Diskussion bot den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Fragen zu diskutieren und Anregungen auszutauschen. Bei einem kleinen Imbiss wurden die Gespräche weiter vertieft.

Wir danken dem itSMF für die Organisation und Bereitstellung des Caterings.

Weitere Informationen zu den Regionalforen (Sachsen) finden Sie auf der Internetseite des:

1. Platz im eGovernment-Wettbewerb in der Kategorie „Bestes Digitalisierungsprojekt 2016“

Plakat "Bestes Digitalisierungsprojekt 2016"

Gewinnerplakat "Bestes Digitalisierungsprojekt 2016"
(© e-Government-Wettbewerb.de)

Das Bundesministerium des Innern hat mit dem Projekt "Digitalisierung des Asylverfahrens" den ersten Preis im eGovernment-Wettbewerb in der Kategorie „Bestes Digitalisierungsprojekt 2016“ gewonnen.

Um eine geordnete und einheitliche Registrierung von Flüchtlingen, sowie einen medienbruchfreien und zügigen Austausch von Daten zu ermöglichen, wurde das Projekt "Digitalisierung des Asylverfahrens" gestartet. Die Lösung war die Etablierung eines integrierten Identitätsmanagements für alle Asylsuchenden. Die zwei wesentlichen Bestandteile sind ein zentrales Kerndatensystem und bundesweit einheitliche Erfassungsstationen, die sogenannten PIK (Personalisierungsinfrastrukturkomponente). Gemeinsam mit weiteren Institutionen und den Bundesländern wurde das System in unterschiedlichen Abstimmungsrunden zur Produktionsreife gebracht. Es waren einige technischen und organisatorische Hürden zu meistern.

In Sachsen wurden durch die Landesdirektion im Mai 30 PIK in Betrieb genommen.

Der SID hat den Prozess der Digitalisierung des Asylverfahrens für den Freistaat Sachsen in der Koordination auf Landesebene und zu den Bundesbehörden begleitet. Der Aufgabenbereich unfasste die Unterstützung und Beratung bei konkreten technischen Fragen bis hin zur Arbeit in bundesweiten Arbeitsgruppen. Zum Beispiel wurde an der Gestaltung künftiger Schnittstellen der Systeme mitgewirkt.

LRZS: Mainframe macht Behörde flexibler

Landesrechenzentrum Steuern

Landesrechenzentrum Steuern
(© LRZS)

Das Landesrechenzentrum Steuern hat einen seiner Großrechner durch ein High-End-System ersetzt. Dieses erlaubt auch den Betrieb von Anwendungen, die für herkömmliche x86-Server entwickelt wurden.

Ein Artikel darüber ist erschienen bei:

Fundament für sächsischen IT-Dienstleister der Zukunft gelegt

Die Sächsische Staatskanzlei und das Staatsministerium des Innern haben dem Kabinett am 1. Dezember 2015 einen Bericht zur Konsolidierung und Fortentwicklung des Staatsbetriebes Sächsische Informatik Dienste (SID) vorgelegt. Entscheidende Maßnahmen zur Umsetzung wurden beschlossen.

Bitte lesen Sie die offizielle Pressemitteilung unter:

SiDaS - Sicherer Datenaustausch Sachsen

Logo Dienst SiDaS

(© SID)

Mit SiDaS wird den Beschäftigten der Landesverwaltung Sachsens eine moderne, sichere und datenschutzkonforme Cloudlösung für den Datenaustausch bereitgestellt. Die Daten werden dabei in einer sogenannten Private Cloud in einem Rechenzentrum des SID gespeichert. Der Dienst bietet die Möglichkeit, große Datenmengen unkompliziert ressortübergreifend und auch mit externen Partnern auszutauschen.

SiDaS stellt eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Möglichkeiten der Datenspeicherung im Filesystem und der projektspezifischen Zusammenarbeit über die Plattform Extranet dar.

Mit Einsatz von SiDaS ist die Ablösung diverser Einzellösungen für den Datenaustausch möglich. Der SID bietet somit eine weitere Möglichkeit zur Standardisierung in der sächsischen Softwarelandschaft.

Fachliche Fragen beantworten Ihnen gern unsere zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche Sie unter der folgenden eMail-Adresse erreichen. sidas@sid.sachsen.de

Wenn Sie Interesse an der Nutzung des Sicheren Datenaustauschs haben, wenden Sie sich bitte an unser Kundenmanagement unter folgender eMail-Adresse. kundenmanagement@sid.sachsen.de

Schnittstelle zur Datenflussbeschleunigung aus dem ZAB-Programm

Bild europen immigrations von doom.ko auf Fotolia.com

(© doom.ko - Fotolia.com)

Im Auftrag der Landesdirektion Sachsen (LDS) implementierte der SID eine Schnittstelle zur Datenflussbeschleunigung aus der ZAB-Datenbank der LDS.

Dabei werden die relevanten Daten aus der ZAB-Datenbank ausgelesen, in die von den empfangenden Stellen gewünschten Formate konvertiert und auf sicherem Kommunikationsweg (Nutzung der OSCI-Infrastruktur des Freistaates Sachsen) versendet. Dies erfolgt tagaktuell automatisiert. Das Hosting der Anwendung erfolgt auf einem abgeschotteten Server an einem SID Standort. Die Ausfallsicherheit wird über ein Servercluster im Master-Slave-Prinzip hergestellt.

Im ersten Schritt erfolgte dabei die Implementierung der Datenkommunikation zwischen dem ZAB-Programm und den Sächsischen Landkreisen und kreisfreien Städten. Der Produktivbetrieb dieser Lösung konnte am 01. Oktober 2015 erfolgreich aufgenommen werden. Die jeweiligen Kommunen werden somit tagaktuell mit produktiven Daten beliefert.

Eine weitere Anforderung besteht in der Erweiterung dieser Schnittstelle um die Kommunikation zwischen dem ZAB-Programm und dem Ausländerzentralregister (AZR). Derzeit wird durch den SID in enger Abstimmung mit der Landesdirektion Sachsen eine Lösungsskizze erarbeitet.

Ein weiterer Nutzer der Datenflussbeschleunigung ist das Sächsische Staatsministerium für Kultus. Hierbei erfolgt eine regelmäßige Datenübermittlung aus der ZAB-Datenbank zur Planung der Schulkllassenbildungen in den Kommunen. 

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